ADAC – FMX: Legenden, Weltmeister & Shootingstars zu Gast in Dortmund

Das Red Bull Freestyle ist das Sahnehäubchen eines jeden Wettkampftages beim ADAC Supercross Dortmund. Nach den spektakulären Rennen der SX-Piloten reißen die akrobatischen Flugeinlagen der Freestyler das Publikum in den Dortmunder Westfalenhallen noch einmal zu Begeisterungsstürmen hin. Die 34. Auflage der dreitägigen Veranstaltung wartet dabei mit einem äußerst erlesenen Teilnehmerfeld auf: In der Ruhrmetropole geben sich Legenden, Weltmeister und Shootingstars die Klinke in die Hand: Nate Adams, Pat Bowden, Nick de Wit, Maikel Melero, Libor Podmol und Mat Rebeaud. Ihre Trickkombinationen spotten den Gesetzen der Physik und rauben den Zuschauern den Atem rauben.

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Mit FMX-Superstar Nate Adams ist es dem ADAC Westfalen gelungen, eine waschechte Freestyle-Legende zu verpflichten. Unzählige neue Tricks gehen auf den Erfindungsreichtum des US-Amerikaners zurück. In seinem Debütjahr gewann er 2002 seine erste FMX-Medaille mit gerade einmal 18 Jahren. Es folgte 2004 die Goldmedaille bei den X-Games. 2009 und 2010 gewann Adams zwei Mal in Folge die prestigeträchtige Red Bull X-Fighters Tour – die Titelverteidigung gelang bis heute keinem Zweiten. Und man sagt ihm nach, dass er der erste Fahrer sei, der den großen Travis Pastrana schlagen konnte. Nicht ohne Grund ist Pastrana auf seinen einstigen Dauerrivalen angesprochen voll des Lobes: „Nate ist der beste Fahrer auf dem Planeten.“ Adams wird dem Dortmunder Publikum mit Sicherheit beweisen, dass er es auch mit 32 Jahren immer noch draufhat.

Ein Jahr vor Adams ersten X-Fighters-Titel hatte sich der Schweizer Mat Rebeaud die World Tour-Krone aufs Haupt gesetzt. Er ist der erfolgreichste Freestyler seines Heimatlandes und zählt auch heute noch zu den besten Piloten weltweit. Rebeaud hat seine Fähigkeiten in Dortmund bereits mehrfach eindrucksvoll präsentiert und wird auch in diesem Jahr alles geben, um gegen die jungen Wilden zu bestehen.

Pat Bowden ist eines der Aushängeschilder der neuen Generation. Der 23-jährige Australier startete in diesem Jahr gehörig durch. In unzählige Finalrunden bei der Night of the Jumps WM überzeugte er durch seinen einzigartigen Style. Bei den Nitro World Games in den USA riss er die Zuschauer mit einer Weltpremiere von den Sitzen: Bowden zeigte als erster Fahrer überhaupt einen sogenannten Ruler-Frontflip – ein Vorwärts-Salto, bei dem er in einen Handstand auf dem Lenker macht.

Einen ganz besonderen Style bringt zudem Nick de Wit mit in die Westfalenhalle. Er gehört seit Jahren zur FMX-Szene, erlernte den Freestyle in seiner Heimat Südafrika und zeigt ein Trick-Repertoire, mit dem er sich vor keinem Piloten der Welt verstecken braucht. Das gilt auch für Libor Podmol. Der ‚Tschechische Hammer’ ist für seine Flip-Kombinationen bekannt und gehört zu den regelmäßigen Startern bei der X-Fighters-Tour, war auch schon in Dortmund zu Gast und ist immer für eine Überraschung gut.

Nach seiner Premiere im vergangenen Jahr kehrt auch der Weltmeister nach Dortmund zurück und hat beim 34. ADAC Supercross noch einen weiteren Titel in der Tasche. Maikel Melero war 2016 erneut in einer eigenen Liga unterwegs. An zehn von elf Night of the Jumps-Wettbewerben ging der Spanier an den Start, gewann jeden Einzelnen und sicherte sich zum dritten Mal in Serie den WM-Titel.

Hochklassiger könnte das Feld der FMX-Piloten kaum besetzt sein. Die Zuschauer in den Westfalenhallen können sich auf akrobatische Einlagen der absoluten Extraklasse gefasst machen. Tickets für Freitag und Sonntag gibt es im Internet unter www.supercross-dortmund.de, in allen ADAC Geschäftsstellen oder telefonisch über die Hotline 02 31 – 54 99 333 des ADAC Westfalen, die montags bis freitags zwischen 8 Uhr und 18 Uhr erreichbar ist. Die Veranstaltung am Samstag ist seit Anfang Dezember ausverkauft.

Fotos: Veranstalter / Jan Brucke (2) 

33. ADAC Supercross Dortmund 2016 (2016-01-08): Red Bull Freestyle: Pat Bowden. Foto: Jan Brucke

33. ADAC Supercross Dortmund 2016 (2016-01-09): Red Bull Freestyle: Maikel Melero, Pat Bowden. Foto: Jan Brucke