Hagen / Gevelsberg – Zwei schwere Unfälle im Gleisbereich des Hagener Hauptbahnhofes

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Hagen/Gevelsberg, 17.12.2013 – (fb) Schwer verletzt am Hagener Hauptbahnhof – zweiter schwerer Unfall an den Gleisen innerhalb von zwei Tagen. Ursächlich dürfte beide Male der Alkoholpegel der Männer sein, die ins Gleisbett stürzten.

Zuerst am Samstagnachmittag, dann am Montagabend kam es zu Zwischenfällen am HBF Hagen, bei denen jeweils ein Mann schwer verletzt wurde. Beide Männer waren in offenbar angetrunkenem Zustand ohne Fremdeinwirkung ins Gleisbett gestürzt. Am Samstag kurz vor 16 Uhr stolperte ein Mann auf Gleis 14 unglücklich und prallte dabei zunächst gegen eine ausfahrende Regionalbahn und fiel anschließend ins Gleisbett. Er zog sich schwere Kopfverletzungen und Knochenbrüche zu, wurde zunächst im Gleisbett vom Notarzt erstversorgt und anschließend in ein naheliegendes Krankenhaus gebracht. Am Montag stürzte wiederum ein Mann ins Gleisbett, dieses Mal auf Gleis 18 zwischen Schienen und Bahnsteigkante. Eine einfahrende Bahn konnte nicht mehr rechtzeitig anhalten, sodass der 55-jährige Gevelsberger zwischen Bahnsteig und Bahn eingeklemmt wurde. Der Lokführer alarmierte die Fuerwehr, für die Rettung musste die Gleisanlage stromlos geschaltet werden, danach konnten acht Einsatzkräfte der Feuerwehr unter den Zug klettern, den Mann erstversorgen, medizinisch stabilisieren und anschließend bergen. Der Mann wurde mit einem Polytrauma in ein naheliegendes Krankenhaus gebracht.