Buddhismus und Gesellschaft – Zeitlose Werte in der modernen Welt- Buddhismus in Europa

− Lama Ole Nydahl – Osterkurs in Bochum
− Vortrag mit Lama Ole Nydahl
− Samstag, 3. April 2010, 20 Uhr
− Im Audimax

“Zeitlose Werte in der modernen Welt- Buddhismus in Europa” 
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 Der Buddhismus ist mit etwa einer Milliarde Menschen eine der fünf so genannten „Weltreligionen“. Seit vielen Jahrhunderten ist er in vielen Ländern Ostasiens etabliert. Auch in Europa steigt das Interesse seit rund 100 Jahren stetig an. Man schätzt, dass heute ca. 100 000 Buddhisten in Deutschland leben. Der Buddhismus orientiert sich am Menschen und seiner Erfahrungswelt und ist frei von Ideologien oder Dogmen. Ausgangspunkt ist der Wunsch aller, Glück zu erfahren. Ziel ist die volle Entwicklung der dem Menschen innewohnenden Möglichkeiten.

Was kann Buddhas Lehre den westlichen Gesellschaften bieten?
“Wirksame Mittel, die zu unmittelbarer Erfahrung des Geistes führen”, antwortete Lopön Tsechu Rinpoche, einer der erfahrensten Lehrer des tibetischen Buddhismus, der Mitte 2003 gestorben ist. Buddhas Lehre ist wie ein Diamant, der in seinem Wesen unveränderlich ist, aber doch in den Farben des Untergrundes strahlt, auf dem er liegt.
So hat sich die Lehre den kulturellen Bedingungen der einzelnen Länder angepasst, ohne dabei ihre Essenz zu verlieren. Zunächst wurden die Belehrungen 1500 Jahre lang in Indien übertragen und dann weitere 1000 Jahre in Tibet. Heute wird die Unbegrenztheit der Sicht und der Mittel bei den gut ausgebildeten und selbstständigen Menschen des Westens deutlicher als je zuvor.
Über 600 buddhistische Zentren der Karma Kagyü Linie hat Lama Ole Nydahl seit 1972 auf Wunsch des 16. Karmapa Rangjung Rigpe Dorje rund um die Welt gegründet, die meisten von ihnen in Europa. Sie stehen unter der spirituellen Leitung des 17. Karmapa Trinley Thaye Dorje. Mit seiner Aktivität folgt Lama Ole Nydahl dem Beispiel des großen buddhistischen Meisters Marpa, der im 11. Jahrhundert die Diamantweg-Belehrungen von Indien nach Tibet brachte und in der dortigen Kultur verankerte. Im deutschsprachigen Raum gibt es heute mehr als 160 Zentren, deren Mitglieder auf der Grundlage von Freundschaft und Idealismus ehrenamtlich mithelfen. Hauptsächlich aus Europa kommt auch die wachsende Anzahl von Schülern, die inzwischen in Lama Oles Auftrag rund um die Welt unterrichten. Die Zentren sind demokratisch aufgebaut und in Deutschland als gemeinnützige Vereine anerkannt. In anderen Ländern Europas ist der Buddhismus eine anerkannte Religion, wie z.B. in Österreich, Polen und Dänemark.
Bedeutend für die westliche Welt ist, dass die Karma Kagyü Zentren einen Laien- und Verwirklicher- Weg (Diamantweg-Buddhismus) lehren, der auf die Entwicklung von Klarheit und Selbstständigkeit in der heutigen Welt zielt. Inhaltlich steht er auf drei Säulen: überprüfbares, dogmenfreies Wissen, Meditation und Wege zum Festigen der erreichten Bewusstseinsebenen.
So macht der Diamantweg in Europa die wirksamsten Mittel Buddhas der modernen Welt zugänglich. Er hilft, den eigenen inneren Reichtum zum Besten aller Wesen zu entdecken und zu entfalten.
Unter www.diamantweg.de/bildton/index.html finden Sie ein fünfminütiges Video mit Lama Ole Nydahl zum Thema.