Waldbrand im Hürtgenwald: @fire beendet Unterstützungseinsatz in Düren

Nach mehreren intensiven Einsatztagen hat @fire Internationaler Katastrophenschutz Deutschland e.V. seinen Unterstützungseinsatz beim Waldbrand im Hürtgenwald am Sonntag offiziell beendet. Gegen 14:00 Uhr konnten die letzten Kräfte aus dem Einsatz entlassen werden.

Im Verlauf des Einsatzes unterstützte @fire die örtlichen Einsatzkräfte mit umfangreicher Spezialexpertise in der Vegetationsbrandbekämpfung. In der Spitze waren bis zu 75 Einsatzkräfte von @fire vor Ort. Die Unterstützung umfasste unter anderem Fachberatung für die Einsatzleitung, die Koordination von Luftfahrzeugen, die Arbeit in Führungsstrukturen sowie den direkten Einsatz von Löschmannschaften im Gelände.

Der Waldbrand entwickelte sich zeitweise zu einer der größten Vegetationsbrandlagen Deutschlands in diesem Jahr. Durch das koordinierte Zusammenwirken aller Beteiligten konnten die Auswirkungen begrenzt und eine weitere unkontrollierte Ausbreitung verhindert werden. Hierzu trugen neben den günstiger werdenden Wetterbedingungen auch die eingesetzten taktischen Maßnahmen der Brandbekämpfung bei.

„Wir bedanken uns ausdrücklich für das Vertrauen, das unserer Organisation entgegengebracht wurde. Die Zusammenarbeit mit dem Kreis Düren, der Feuerwehr, den Behörden sowie den zahlreichen Hilfsorganisationen war jederzeit professionell, partnerschaftlich und zielorientiert“, erklärt Johannes Ufer, Sprecher von @fire.

Ein besonderer Dank gilt Landrat Ralf Nolten, den Feuerwehren vor Ort sowie allen beteiligten Organisationen, die gemeinsam zur Bewältigung dieser außergewöhnlichen Lage beigetragen haben.

Einsatzreiches Jahr für @fire

Der Einsatz im Hürtgenwald reiht sich in ein bislang außergewöhnlich einsatzintensives Jahr für @fire ein. Allein während der laufenden Maßnahmen in Düren unterstützte die Organisation parallel bereits weitere Einsatzlagen in Deutschland. Die zunehmende Zahl von Vegetationsbrandereignissen unterstreicht die Bedeutung spezialisierter Kräfte und einer bundesweiten Vernetzung im Bevölkerungsschutz.

Unterstützung und Mitarbeit

Als gemeinnützige Hilfsorganisation finanziert sich @fire nahezu ausschließlich über Spenden. Im Zuge des Einsatzes im Hürtgenwald wurde daher eine Spendenaktion eingerichtet, um die Arbeit der ehrenamtlichen Einsatzkräfte zu unterstützen.

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Spendenmöglichkeiten finden Interessierte unter:

https://www.betterplace.org/de/projects/184467

Alarmierung und Anforderung von @fire

Wer selbst Interesse an einer Mitarbeit in den Bereichen Wald- und Vegetationsbrandbekämpfung, Trümmerrettung oder an der Vereinsarbeit von @fire hat, kann sich direkt unter Angabe der Postleitzahl und Wohnort an die Organisation wenden: interessenten@at-fire.de

Über @fire

@fire – Internationaler Katastrophenschutz Deutschland e. V. ist eine gemeinnützige Hilfsorganisation, die seit dem Jahr 2002 weltweit schnelle Nothilfe nach verheerenden Naturkatastrophen leistet. Die Helfer sind in der Waldbrandbekämpfung (WFF) sowie dem Suchen und Retten von Verschütteten nach Erdbeben (USAR) speziell ausgebildet. Alle der mehr als 600 Mitglieder engagieren sich ehrenamtlich und unentgeltlich in der nationalen und internationalen Katastrophenhilfe. Die Hilfsorganisation wurde im Jahr 2021 von der “International Search and Rescue Advisory Group” der Vereinten Nationen (INSARAG) als weltweit erstes Light USAR Team klassifiziert und arbeitet nach internationalen Standards. Die Finanzierung von Einsätzen, Ausbildungen und Ausrüstung erfolgt überwiegend spendenfinanziert.

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