Gevelsberger wird neuer Leiter beim ASB Witten für den Hausnotruf und mobilen Notruf im Ennepe-Ruhr-Kreis

Gevelsberg. Wir haben eine gute Nachricht für Senioren und deren Angehörige. Viele Menschen
kennen schon den Hausnotruf und mobilen Notruf: mit nur einem Knopfdruck, kinderleicht einen
Notruf absetzen und schnell wird die notwendige Hilfe automatisch organisiert.
Christian Erlemeyer, ein 37- jähriger Gevelsberger, ist jetzt neuer Leiter für den Hausnotruf in
unserem Kreis. Wir haben bereits mehrfach über den Einsatz von Erlemeyer berichtet: ob bei der
Hochwasserkatastrophe oder bei Gevelsberger Veranstaltungen, Erlemeyer packt immer da an, wo
Hilfe benötigt wird.


Was ändert sich nun für die Gevelsberger, wenn jemand einen Hausnotrufanschluss beispielweise für
ihre Großeltern oder Eltern, sowie auch für sich selbst benötigen? Genau diese Frage haben wir
Erlemeyer gestellt. Seine Antwort kommt wie aus der Pistole geschossen. „Es ändert sich für die
Teilnehmer*innen und Interessierten überhaupt nichts.“ Aber Erlemeyer hat den Weg nicht zufällig
zum Arbeiter- Samariter Bund nach Witten gefunden. Er bringt über 20 Jahre Einsatzerfahrung und
viel Fingerspitzengefühl mit, denn das ist die Basis für ein gutes Vertrauensverhältnis zwischen den
Teilnehmenden und dem ASB Witten.
Erlemeyer berichtet aus seinen Erfahrungen mit dem Hausnotruf, er kennt diesen Dienst aus
jeglicher Perspektive. Seine Großeltern haben alle einen Hausnotruf, sowie auch noch weitere
Angehörige nutzen diesen Dienst. Aber auch die Sicht des Helfers kennt er aus zahlreichen Einsätzen
nur zu gut.
„Hinter jedem Notruf steckt immer eine ganz individuelle Notlage“ sagt Erlemeyer. „Es kann eine
gestürzte Person sein, der wir bestenfalls nur aufhelfen müssen, aber auch schlimmer Notfälle wie
ein Herzinfarkt oder Schlaganfall gehören zu unserem Alltag. Bei einem wirklichen Notfall zählt jede
Sekunde und genau da greift das Hausnotrufsystem sowie der mobile Notruf.“
Grundsätzlich ist der Hausnotruf nur ein System, um im Falle eines Notrufes Hilfe zu organisieren.
Dies können in der Leitstelle hinterlegte Nachbarn, Freunde oder Angehörige, sowie der ASB Witten
sein. In einem medizinischen Notfall wird selbstverständlich auch umgehend der Rettungsdienst
alarmiert.
Somit ist sichergestellt, dass dem Teilnehmenden schnellstmöglich angemessene Hilfe zuteilwird.
Doch genau da liegt auch oft der Knackpunkt -Hilfe annehmen-. Oftmals fällt es insbesondere älteren
Menschen schwer, Hilfe anzunehmen. Sie waren ein ganzes Leben fleißig und helfen lieber, als dass
sie selber Hilfe annehmen. Genau diese Gespräche kennt Erlemeyer nur zu gut aus seiner eigenen
Familie.
Er berichtet, dass es nicht leichtgefallen sei, eine seiner beiden Omas vom Hausnotruf zu
überzeugen. Aber nach mehreren Gesprächen war klar, das Notrufsystem nutzt nicht nur den
Teilnehmenden selber, sondern entlastet auch erheblich Angehörige. Aus eigener Erfahrung sagt
Erlemeyer: „Es gibt nichts Schlimmeres, als sich dauerhaft Sorgen um seine Liebsten machen zu
müssen“. Seitdem seine Großeltern ein Hausnotrufsystem haben, kann er wesentlich entspannter
das Haus verlassen.
Wenn Sie sich genau in einer dieser Situationen wiedererkennen, steht Erlemeyer ab sofort als Leiter
für den ASB Hausnotruf und mobilen Notruf im Ennepe-Ruhr-Kreis zur Verfügung.

Lies dies:   2023 12 26 - Überörtlicher Großeinsatz: 28 Fahrzeuge auf dem Weg zur Deichsicherung nach Hamm

So erreichen Sie den ASB:
Arbeiter-Samariter-Bund
KV Witten e.V.
Abteilungsleiter Hausnotruf: Christian Erlemeyer
Tel. 02302-91088104 oder ch.erlemeyer@asb-en.de