RETTmobil 2026 startet in wenigen Tagen

Nur noch wenige Tage, dann öffnet die RETTmobil International 2026 ihre Tore: Vom 6. bis 8. Mai wird Fulda erneut zum internationalen Zentrum für Rettungsdienst, Feuerwehr, Katastrophenschutz und Notfallmedizin. Rund 500 Aussteller aus 28 Nationen sowie mehr als 30.000 erwartete Fachbesucher aus über 50 Ländern machen die 24. Auflage der Fachmesse einmal mehr zum bedeutendsten Branchentreff ihrer Art in Europa. Die Hallen und Freiflächen sind bereits seit Wochen ausgebucht.

Fahrzeugneuheiten und Speziallösungen für besondere Einsatzlagen
Ein traditioneller Publikumsmagnet der RETTmobil bleibt die Fahrzeugausstellung. Mehrere Hersteller und Ausbauer nutzen die Messe zur Vorstellung neuer Konzepte für Rettungsdienst und Feuerwehr. Dazu zählen neue Krankentransport- und Rettungswagen, elektrische Fahrzeuglösungen sowie Spezialfahrzeuge für außergewöhnliche Einsatzszenarien. So zeigt WAS einen elektrisch betriebenen Rettungswagen, während auch weitere Anbieter ihre Elektromobilitätskonzepte für den Krankentransport vorstellen. Volkswagen bringt die neue Generation des VIANIS VW New Transporters mit, Mercedes-Benz kehrt nach zweijähriger Pause mit eigenem Stand zurück. BMW präsentiert ein vollelektrisches Fahrzeug im Feuerwehrdesign. Darüber hinaus werden neue Ausbaukonzepte, Kofferlösungen und Spezialfahrzeuge für schwieriges Gelände oder Wasserrettung vorgestellt – darunter auch ein amphibisches Einsatzfahrzeug mit Wasserantrieb.

Auch im Bereich Feuerwehr- und Katastrophenschutztechnik reicht das Spektrum von Dekontaminationssystemen für CBRN-Lagen über Waldbrandtechnik bis hin zu Transport- und Logistiklösungen für militärische und zivile Großeinsatzlagen.

Fortbildung als Herzstück des Messekonzepts
Ein zentrales Merkmal der RETTmobil bleibt ihr umfangreiches Fach- und Fortbildungsprogramm. Im medizinisch-rettungsdienstlichen Bereich greifen die Veranstalter erneut aktuelle und besonders praxisrelevante Themen auf. Inhaltlich reicht das Spektrum von der Versorgung in lebensbedrohlichen Sonderlagen wie Geiselnahmen oder Sprengfallen über das Erkennen zunächst unentdeckter Verletzungen bei Trauma-Patienten bis hin zur Zusammenarbeit zwischen Bundeswehr und Rettungsdienst vor dem Hintergrund veränderter Sicherheitslagen. Ebenfalls auf dem Programm stehen neue Reanimationsleitlinien für besondere Einsatzsituationen – etwa bei Trauma, Schwangerschaft oder Hypothermie –, moderne invasive Notfalltechniken wie REBOA und eCLS sowie Fragen der Zusammenarbeit zwischen luft- und bodengebundenem Rettungsdienst.

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Vertieft werden diese Themen in Workshops, die auf Interaktivität und unmittelbaren Praxisbezug setzen. Angeboten werden unter anderem Trainings zu Airway Management, Notfallsonographie (POCUS), Blutungskontrolle, Kommunikation in Eskalationssituationen und persönlicher Handlungssicherheit. Ergänzt wird das Programm durch spezialisierte Formate wie K9 Bleeding Control für die Versorgung verletzter Dienst- und Rettungshunde. Besonders gefragt sind erneut die praxisorientierten Trainings der LUKAS Rescue League, von denen erste Termine bereits ausgebucht sind.

Live-Erlebnisse auf dem Freigelände
Praxisnah wird es auch außerhalb der Hallen: Zu den Höhepunkten des Rahmenprogramms
zählen erneut szenariobasierte Einsatzübungen und Vorführungen auf dem Freigelände. So
demonstrieren Einsatzkräfte am 7. Mai die medizinisch-technische Rettung einer
eingeklemmten Person aus einer Müllwagenpresse. Organisiert wird die Übung gemeinsam von
ASB, Berufsfeuerwehr Frankfurt/Main und der Feuerwehr Fulda.

Ein besonderes Highlight dürfte zudem die geplante Landung eines
Intensivtransporthubschraubers vom Typ H145 D3 der Johanniter Luftrettung am 8. Mai sein.
Im Anschluss können Besucher die Maschine aus nächster Nähe besichtigen und sich über
Technik, Ausstattung und Einsatzspektrum informieren.

Ebenfalls einzigartig bleibt der Offroad-Parcours der Messe: Dort erleben Besucher
Einsatzfahrzeuge unter realitätsnahen Bedingungen im Gelände und können zahlreiche Modelle
selbst mitfahren. Das Format zählt seit Jahren zu den Publikumsmagneten der Veranstaltung.

Treffpunkt der Branche und Plattform für Entscheider
Neben dem fachlichen Programm versteht sich die RETTmobil als zentrale Netzwerkplattform der Blaulichtgemeinschaft. Hersteller treffen hier auf ein Fachpublikum mit konkreter Beschaffungs- und Entscheidungskompetenz. Gleichzeitig nutzen Vertreter aus Hilfsorganisationen, Feuerwehren, Verwaltungen und Kliniken die Messe für strategischen Austausch und Marktbeobachtung. Auch 2026 kommen Vertreter großer Hilfsorganisationen wieder zum traditionellen „Elefantentreffen“ zusammen. Die Schirmherrschaft der RETTmobil 2026 übernimmt der Bundesvorsitzende des Arbeiter-Samariter-Bundes (ASB), Knut Fleckenstein.

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Mit ihrer Mischung aus Produktpremieren, Fachfortbildung, Live-Demonstrationen und internationalem Networking dürfte die RETTmobil damit auch 2026 erneut zu den Pflichtterminen der Branche zählen.

Besucherinfos auf einen Blick

  • Termin: 6. bis 8. Mai 2026
  • Öffnungszeiten: täglich 9 bis 17 Uhr
  • Ort: Messe Galerie Fulda
  • Anreise: über Autobahn, ICE-Bahnhof Fulda sowie Flughafen Frankfurt
  • Parken: kostenfreie Besucherparkplätze in unmittelbarer Nähe
  • Shuttle-Service: kostenloser Shuttlebus vom ICE-Bahnhof Fulda zum Messegelände

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