Hagen – Gefahrgutaustritt aus 1000l IBC Container im Lennetal

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Hagen, 26.08.2015 – (fb/at) Gefahrguteinsatz im Lennetal beschäftigt Feuerwehr seit Stunden

Gegen 17.15 Uhr kam es für die Hagener Feuerwehr zu einem größeren Einsatz auf einem Speditionsgelände im Lennetal. Ein mit einer Chemikalie beladener Gefahrgutbehälter war defekt und es tropfte Flüssigkeit heraus. In Chemieschutzanzügen und unter Atemschutz wurde die Ladung mit Hilfe eines Gabelstaplers entladen um bis zu dem tropfenden Behälter vordringen zu können. Im Anschluss wurden weitere Maßnahmen durch die Einsatzkräfte getroffen. Eine Gefahr für die Umwelt und Anwohner bestand laut Feuerwehr nicht.

Hier der ergänzende Bericht der Feuerwehr
Am 26.08.2015 gegen kurz nach 17 Uhr wurde der Feuerwehr Hagen der Austritt eines Gefahrstoffs aus einem LKW gemeldet. Aufgrund der Meldung wurde durch die Leitstelle ein Chemiezug zu der Einsatzstelle entsandt. Nach einer ersten Erkundung konnte der gemeldete Sachverhalt bestätigte werden. Auf Basis der so genannten UN-Nummer konnte frühzeitig eingeschätzt werden, mit welchen Gefährdungen die Einsatzkräfte rechnen mussten.

Durch die UN Nummer war bereits abzusehen, dass die Einsatzkräfte unter Chemikalienschutzanzügen vorgehen müssen. Immer wenn dies der Fall ist, wird die Dekontaminationseinheit der Feuerwehr Hagen angefordert. Diese Einheit stellt sicher, dass die vorgehenden Einsatzkräfte fachgerecht dekontaminiert werden und so eine Gefährdung für die Einsatzkräfte ausgeschlossen wird.

Aufgrund des hohen Personalbedarfs in einem Gefahrguteinsatz und der meist längeren Einsatzdauer, wurde zur Sicherstellung des Grundschutzes die Feuerwache Ost durch die Freiwillige Feuerwehr besetzt.

Die beschädigte Ladung befand sich auf dem hinteren Teil der Ladefläche des LKWs, daher mussten zuerst ca. 20 1000l Behälter durch die Feuerwehr abgeladen werden.

Eine Gefährdung der Bevölkerung und der Umwelt konnte durch das schnelle Eingreifen der Feuerwehr verhindert werden. Nach ca. 4 Stunden konnten die Einsatzmaßnahmen der Feuerwehr beendet werden.

Insgesamt waren ca. 50 Einsatzkräfte, aus den folgenden Einheiten, an diesem Einsatz beteiligt:

Berufsfeuerwehr
Rettungsdienst
Fachberater Chemie
LG Altenhagen
LG Boelerheide
LG Eckesey
LG Reh-Henkhausen
LG Elsey