Security Essen 2026: Deutschlands Sicherheitsbranche trifft sich in Essen – zwischen Einbruchschutz, KI und Drohnenabwehr

Security Essen 2026: Deutschlands Sicherheitsbranche trifft sich in Essen – zwischen Einbruchschutz, KI und Drohnenabwehr

Essen – Die Sicherheitsbranche blickt in diesen Tagen nach Essen. Am heutigen Dienstag, 22. September 2026, ist die Security Essen 2026 auf dem Messegelände gestartet. Bis Freitag, 25. September, dreht sich dort alles um moderne Sicherheitstechnik, Schutz Kritischer Infrastrukturen, Cybersecurity, künstliche Intelligenz, Drohnen und die Frage, wie sich Unternehmen, Behörden und öffentliche Einrichtungen gegen immer komplexere Bedrohungen schützen können.

Mit 519 Ausstellern aus 41 Ländern und rund 40.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche gehört die Security Essen auch in diesem Jahr zu den großen internationalen Branchentreffs. Die Messe belegt die Hallen 2 sowie 5 bis 8 und die Galeria.

Sicherheitsbedürfnis erreicht Rekordniveau

Wie aktuell das Thema Sicherheit ist, zeigt ein heute vorgestellter Sicherheitsmonitor 2026 besonders deutlich. Für die repräsentative Untersuchung wurden 4.000 Bürgerinnen und Bürger sowie 1.000 Unternehmensvertreter in Deutschland befragt.

Demnach geben 78 Prozent der Deutschen an, ein starkes Sicherheitsbedürfnis zu haben. 2024 waren es noch 73 Prozent, 2025 bereits 77 Prozent.

Noch deutlicher wird die Situation beim Blick auf Unternehmen: 45 Prozent der befragten Unternehmen waren innerhalb der vergangenen zwei Jahre mindestens einmal von einem physischen Einbruch betroffen. 42 Prozent schätzen die Gefahr eines Einbruchs für das eigene Unternehmen als hoch ein.

Damit zeigt sich: Sicherheit ist längst nicht mehr nur eine Frage digitaler Angriffe. Klassischer Einbruchschutz, Zutrittskontrolle, Videoüberwachung und der Schutz von Gebäuden und Anlagen bleiben wichtige Themen.

Große Sorgen um Kritische Infrastrukturen

Besonders bemerkenswert sind die Ergebnisse beim Schutz Kritischer Infrastrukturen. 60 Prozent der befragten Privatpersonen bewerten den Schutz vor außergewöhnlichen Krisen – beispielsweise Sabotage, Krieg oder großflächigen Ausfällen – als eher oder sehr schlecht. Auch etwa die Hälfte der befragten Unternehmensvertreter sieht hier Verbesserungsbedarf.

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Damit rücken Bereiche wie Energie- und Wasserversorgung, Verkehr und Kommunikation stärker in den Mittelpunkt der Sicherheitsbranche.

Auf der Security Essen werden deshalb Lösungen gezeigt, die weit über klassische Alarmanlagen hinausgehen. Gefragt sind Systeme, die unterschiedliche Informationen zusammenführen und im Ernstfall ein möglichst umfassendes Lagebild liefern.

Sicherheit wird zunehmend vernetzt

Ein zentraler Trend der diesjährigen Messe ist die Verbindung bislang getrennter Sicherheitsbereiche. Videoüberwachung, Zutrittskontrolle, Einbruchmeldetechnik, Perimeterschutz und weitere Sensoren sollen zunehmend gemeinsam ausgewertet werden.

Auch künstliche Intelligenz spielt dabei eine Rolle. Sie kann beispielsweise bei der Videoanalyse helfen, Personen, Fahrzeuge oder andere Objekte automatisch zu erkennen und Ereignisse zu priorisieren.

Gleichzeitig wächst damit die Bedeutung der Cybersecurity. Denn moderne Kameras, Zutrittsleser und Gefahrenmeldeanlagen hängen immer häufiger an Unternehmensnetzwerken. Damit wird auch klassische Sicherheitstechnik selbst zu einem Bestandteil der digitalen Sicherheitsarchitektur.

Drohnen: Helfer und Sicherheitsrisiko zugleich

Ein weiterer Schwerpunkt der Security Essen sind Drohnen.

Unbemannte Fluggeräte können bei der Überwachung großer Anlagen, bei Inspektionen oder bei der Unterstützung von Einsatzkräften eingesetzt werden. Gleichzeitig können Drohnen selbst zu einer Sicherheitsbedrohung werden, wenn sie unbefugt sensible Bereiche überfliegen oder beispielsweise Bildmaterial aufnehmen.

Auf der Messe werden deshalb sowohl Drohnen für Sicherheitsaufgaben als auch Systeme zur Drohnen-Erkennung und -Abwehr gezeigt. Zu den vorgestellten Technologien gehören unter anderem Radar, Funkerkennung, optische und akustische Sensoren.

Besonders ungewöhnlich ist ein Konzept, bei dem eine sogenannte Jägerdrohne eine andere Drohne mit einer mechanischen Kralle abfangen und kontrolliert zu Boden bringen soll.

Auch Robotik soll Sicherheitskräfte unterstützen

Neben Drohnen rückt zunehmend die Robotik in den Fokus. Bodenroboter können beispielsweise Kontrollrouten auf Industrieanlagen übernehmen, Kamerabilder übertragen oder Messwerte erfassen.

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Dabei geht es nach Angaben der Messe nicht darum, Sicherheitskräfte vollständig zu ersetzen. Vielmehr sollen technische Systeme deren Arbeit unterstützen und den Überwachungsbereich erweitern.

Gerade bei großen Industrieflächen oder schwer zugänglichen Bereichen können solche Systeme interessant sein.

Vier Tage voller Fachwissen

Die Security Essen ist dabei nicht nur eine Ausstellung von Technik. Über die vier Messetage verteilt gibt es zahlreiche Fachforen, Konferenzen und Thementage.

Auf dem Programm stehen unter anderem Cybersecurity und künstliche Intelligenz, Brandschutz, Videosicherheit, Drohnen und Robotik sowie der Schutz Kritischer Infrastrukturen.

Besonders interessant für Einsatzkräfte und Behörden dürfte das erstmals stattfindende Blaulichtforum sein. Dort treffen Vertreter von Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben, Sicherheitswirtschaft und weiteren Akteuren zusammen. Themen sind unter anderem neue Bedrohungslagen, Drohnen und autonome Systeme sowie Bevölkerungsschutz.

Am Freitag steht mit dem neuen KRITIS-Forum schließlich der Schutz Kritischer Infrastrukturen im Mittelpunkt. Dabei geht es unter anderem um das Zusammenspiel von physischer Sicherheit, Cybersecurity und Betriebstechnologie sowie um Krisenmanagement und Resilienz.

Sicherheit wird zur Gemeinschaftsaufgabe

Die aktuellen Entwicklungen auf der Security Essen zeigen vor allem eines: Sicherheit lässt sich immer weniger in einzelne Bereiche aufteilen.

Ein Einbruch, ein Cyberangriff, ein Stromausfall oder eine Drohne über einer sensiblen Anlage können miteinander verbundene Folgen haben. Entsprechend setzt die Branche zunehmend auf vernetzte Systeme, automatisierte Auswertung und ein möglichst umfassendes Lagebild.

Die Security Essen 2026 zeigt damit nicht nur neue Technik. Sie gibt auch einen Einblick in die Frage, wie sich Sicherheitskonzepte angesichts neuer Bedrohungen verändern.

Die Security Essen läuft noch bis Freitag, 25. September 2026, auf dem Messegelände in Essen.

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Hinweis: Die redaktionelle Aufbereitung und sprachliche Formulierung des Beitrags erfolgten mit Unterstützung künstlicher Intelligenz.

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