Feuerwehr-Großeinsatz in Lüdenscheid – Mutmaßlicher Brandstifter legt Feuer im Keller und Dach

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Lüdenscheid, 26.05.2018 – (fb) Gegen 2:45 Uhr am frühen Freitagmorgen wurde die Feuerwehr zu einem Brand in der Bayernstraße gerufen, Bei Einreffen war eine starke Rauchentwicklung festzustellen und entgegen der ersten Meldung, dass es in einem Mehrfamilienhaus brennen würde, waren zwei Häuser betroffen. Den Feuerwehrleuten kamen brennende Gase im Eingangsbereich entgegen.

Zunächst war unklar, wie viele Personen betroffen waren, da nicht sofort eindeutig zu erkennen war, ob es sich um Bewohner, Besucher oder Verwandter handelte, die sich dort aufhielten. In den frühen Morgenstunden ging man noch von 26 Personen aus die evakuiert und in einem zur Verfügung gestellten Bus untergebracht worden waren. Mittlerweile wurde die Zahl der Bewohner auf 37 Bewohner in beiden Gebäuden korrigiert.

Gebrannt hatte es im Keller und im Dachstuhl, daher konzentrierten sich die Ermittlungen von Anfang an auf Brandstiftung. Eine Mordkommission wurde eingesetzt. Heute Morgen gegen 8 Uhr hat sich nach den sofort eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen der gesuchte 31-jährige Lüdenscheider auf einer Lüdenscheider Polizeiwache gestellt , wo er wurde festgenommen wurde. Die Polizei und die Staatsanwaltschaft Hagen ermitteln gegenwärtig wegen eines versuchten Tötungsdeliktes sowie schwerer Brandstiftung.

An der Einsatzstelle waren 40 Einsatzkräfte und die Freiwilligen Einheiten hatten die Wachen zur Grundsicherung besetzt, wie uns Einsatzleiter Jörg Weber im Interview mitgeteilt hat.