PRESSEKONFERENZ STADTHALLE HAGEN [Hagens Impfzentrum steht] Warten auf den Impfstoff

Hagen ist bereit für die Impfung gegen Covid-19: In den vergangenen Wochen hat die Projektgruppe, bestehend aus Mitarbeitern der Stadt Hagen unter Leitung von Volker Bald (Fachbereich Gebäudewirtschaft), dem Stadthallenteam und Mitarbeitern der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen Lippe (KVWL) in der Stadthalle im Wasserlosen Tal das Impfzentrum eingerichtet.

Hagens Impfzentrum steht: Warten auf den Impfstoff

18. Dezember 2020 – Hagen ist bereit für die Impfung gegen Covid-19: In den vergangenen Wochen hat die Projektgruppe, bestehend aus Mitarbeitern der Stadt Hagen unter Leitung von Volker Bald (Fachbereich Gebäudewirtschaft), dem Stadthallenteam und Mitarbeitern der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen Lippe (KVWL) in der Stadthalle im Wasserlosen Tal das Impfzentrum eingerichtet. Sobald der Impfstoff gegen das Coronavirus da ist, steht das Impfzentrum für die Hagenerinnen und Hagener an sieben Tagen in der Woche in zwei Schichten zwischen 8 und 20 Uhr zur Verfügung. Mit insgesamt sieben Impfstraßen auf rund 3.000 Quadratmetern bietet das Impfzentrum die Möglichkeit, täglich bis zu 1.000 Personen zu impfen. Da allerdings noch nicht feststeht, welche Menge an Impfstoff zur Verfügung stehen wird, startet der Betrieb voraussichtlich zunächst mit ein bis zwei Impfstraßen.

“Das Hagener Impfzentrum ist ein Großprojekt, das nur durch die hervorragende Zusammenarbeit aller Beteiligten innerhalb kürzester Zeit aufgebaut werden konnte. Mein herzlicher Dank gilt dem gesamten Team für die professionelle Arbeit in dieser herausfordernden Zeit”, sagt Oberbürgermeister Erik O. Schulz.

Impfung nach Terminabsprache
“Die KVWL ist für die Impfaufklärung und die Durchführung der Impfung im Hagener Impfzentrum zuständig”, sagt Dr. Rolf Kinzius, ärztlicher Leiter des Hagener Impfzentrums. “Die Stadt Hagen, das Stadthallenteam und die KVWL arbeiten bei der Einrichtung des Impfzentrums eng und kooperativ zusammen. In der Kooperation ist es gelungen, dass das Impfzentrum schon in den Startlöchern steht. Es kann losgehen, sobald der Impfstoff da ist.” Da zu Beginn zunächst die Impfung der besonders gefährdeten Personen erfolgen soll, ist eine Impfung nur nach vorheriger Terminabsprache zur Impfung möglich. Personen ohne Termin müssen abgewiesen werden. Das erforderliche Terminmanagement wird von der KVWL organisiert. Informationen darüber, wer wann und wie einen Impftermin vereinbaren kann, folgen in Kürze.

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Umfassende fachliche Betreuung
“Die KVWL übernimmt die Dienstplanung der eingesetzten Ärzte und medizinischen Fachkräfte”, erklärt Dr. Kinzius. Vor Ort sind in jeder Schicht über 50 ärztliche und medizinische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der KVWL, der Stadt Hagen und des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) für die zu impfenden Personen da. Die Fachkräfte messen beim Einlass die Körpertemperatur, gleichen Personendaten ab, führen ärztliche Aufklärungsgespräche, geben anschließend die eigentliche Impfung und gewährleisten eine persönliche Betreuung im Ausruh-Bereich. Somit ist für jeden Patienten eine umfassende, persönliche Beratung gewährleistet und es stehen jederzeit Ansprechpartner zur Verfügung.

Das medizinische Team vor Ort wird durch einen eigenen Ordnungs- und Sicherheitsdienst und Reinigungskräfte, die eine kontinuierliche Reinigung aller Flächen durchführen, tatkräftig unterstützt. Um die Haustechnik kümmern sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadthalle selbst.

Hinweis zum Foto: (v.li.) Dr. Anjali Scholten (Leiterin des Gesundheitsamtes), Jörn Raith (Geschäftsführer Stadthalle Hagen), Dr. Rolf Kinzius (ärztlicher Leiter des Hagener Impfzentrums), Lars Stein (organisatorischer Leiter des Hagener Impfzentrums), Volker Bald (Leiter Projektgruppe) und Oberbürgermeister Erik O. Schulz. (Foto: Frank Bauermann – NRWspot.de)

Internes Impfstofflabor und Notfallstation
Für die Aufbereitung des tiefgekühlt angelieferten Impfstoffes wurde vor Ort ein eigenes Impfstofflabor aufgebaut. Personal der Apothekerkammer bereitet dort den Impfstoff für die Impfung vor. Mit einer eigenen Notfall-Station und zwei Rettungssanitätern ist das Impfzentrum auch auf medizinische Notfälle vorbereitet. “Uns allen ist klar: Die kommenden Monate werden für alle Beteiligten eine echte Herausforderung, aber gemeinsam werden wir diese bewältigen!”, blickt Dr. Kinzius nach vorne.