[Richtfest Feuerwehrgerätehaus Halden/Herbeck/Fley] Stadt schließt Fertigstellung des Rohbaus ab

Feuerwehrgerätehaus Halden: Stadt schließt Fertigstellung des Rohbaus ab

27. Januar 2023 – “Das neue Gerätehaus hier in Halden ist ein wichtiges Zeichen dafür, dass wir Feuerwehr nicht nur heute und morgen, sondern auch für die Zukunft denken”, sagt Hagens Oberbürgermeister Erik O. Schulz anlässlich der Fertigstellung des Rohbaus des neuen Feuerwehrgerätehauses für die Löschgruppen Fley-Halden-Herbeck an der Sauerlandstraße. “Die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr verdienen für ihren überwältigenden Einsatz einen angemessenen Standort – und natürlich unseren größten Respekt.” Im Rahmen des Richtfestes feierten die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehren gemeinsam mit Oberbürgermeister Erik O. Schulz sowie weiteren Beteiligten am heutigen Freitag (27. Januar) den Abschluss der ersten Phase auf dem Weg zum neuen Standort der drei Löschgruppen.

Hinweis zum Foto:
Der letzte Nagel ist symbolisch im Holz versenkt: Gemeinsam feiern ein Mitglied der Jugendfeuerwehrgruppe Mitte, Veit Lenke (Amtsleiter der Hagener Feuerwehr), Oberbürgermeister Erik O. Schulz, Michael Dersch (Löschgruppenleiter Halden), Stefan Theimann (Löschgruppenleiter Herbeck) und Markus Weber (Löschgruppenleiter Fley) das Richtfest des neuen Feuerwehrgerätehauses in Halden. Foto: Frank Bauermann

Neubau: Mehr Platz für Einsatzkräfte und Fahrzeuge
Neben den fertiggestellten und übergebenen Feuerwehrgerätehäusern Haspe-Tücking-Wehringhausen, Vorhalle, Dahl, Eckesey, Haßleyer Straße und Berchum-Garenfeld ist das Feuerwehrgerätehaus in Halden der siebte Baustein im Rahmen eines Gesamtprogrammes zur Sicherstellung des Rettungs- und Katastrophenschutzes für das Hagener Stadtgebiet. In dem dreigeschossigen Gebäude sollen sowohl neue und moderne Räumlichkeiten für die rund 100 ehrenamtlichen Einsatzkräfte der Löschgruppen Fley, Halden und Herbeck einschließlich einer Jugendfeuerwehrgruppe als auch Fahrzeuge und Ausrüstung Platz finden. Im Erdgeschoss des Neubaus entstehen Stellplätze für alle Rettungs- und Einsatzfahrzeuge der Freiwilligen Feuerwehrgruppen. Darüber und seitlich der Fahrzeughalle werden die geplanten Lager-, Schulungs-, Sanitär- und Umkleidebereiche für alle ehrenamtlichen Kräfte liegen.

Bisheriger Projektverlauf
Unter der Leitung des Dortmunder Büros “WP Architekten + Ingenieure” wurde im Sommer 2020 die Planungs- und Genehmigungsphase mit den beteiligten Architekten, Ingenieuren, den Behörden, den Nachbarn und insbesondere mit den Nutzern, der Feuerwehr und den Auftraggebern sowie der Gebäudewirtschaft Hagen aufgenommen. In seiner Sitzung am 10. Dezember 2020 hatte der Rat der Stadt Hagen mehrheitlich die Baugenehmigung für das neue Feuerwehrgerätehaus erteilt, der Baubeginn erfolgte Ende April 2022. Nach dem Abschieben des Oberbodens konnten die beauftragten Firmen mit den Rohbauarbeiten beginnen. Zum Zeitpunkt des Richtfestes hat der Neubau die geschlossene Gebäudehülle erreicht. Im nächsten Schritt stehen der Innenausbau sowie die Einrichtung des Gerätehauses an. Alle Arbeiten befinden sich im Wesentlichen im vorgegebenen Zeitplan, sodass die Fertigstellung mit dem Einzug in das neue Gebäude für den Spätsommer 2023 geplant ist. Die derzeitige Kostenprognose für das Projekt beläuft sich durch die gestiegenen Preise für die Rohstoffe sowie die Arbeitskosten auf etwa 6,5 Millionen Euro.

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Freiwillige Feuerwehr: Für Hagen im Einsatz
Über 1.000 Einsatzkräfte gehören zum Team der Hagener Feuerwehr, mehr als 750 von ihnen engagieren sich ehrenamtlich. Sie verteilen sich auf insgesamt 22 Löschgruppen sowie die Bereiche Jugendfeuerwehr, Notfallseelsorge, Unterstützungsabteilungen, Feuerwehrärztinnen und -ärzte sowie die Mitglieder der Ehrenabteilung. Die Rettungskräfte sind 24 Stunden am Tag, sieben Tage die Woche auf Abruf bereit – ihre Arbeit leisten sie unentgeltlich. Neben ihrer ständigen Bereitschaft gehören auch regelmäßige Übungsdienste und Weiterbildungen zu den Aufgaben der Kräfte, diese absolvieren sie meistens in ihrer Freizeit. Außerdem erweitern sie stetig ihre vorhandenen Qualifikationen und halten sich körperlich fit, um sich im Notfall für die Sicherheit aller Hagenerinnen und Hagener einsetzen zu können.

Quelle: Stadt Hagen