15.000 Volt – 13-Jähriger klettert auf Waggon in Schwerte und bekommt Stromschlag – Lebensgefahr RTH

15.000 Volt – 13-Jähriger klettert auf Waggon in Schwerte und bekommt Stromschlag – Lebensgefahr RTH

Rettungshubschrauber Christoph 8 im Einsatz – Kind (13) lebensgefährlich verletzt – für Foto auf Zug geklettert – 15KV durch Spannungsbogen – Großeinsatz für Polizei und Feuerwehr

Bundespolizei ermittelt nach tragischem Unfall in Schwerte – Kind schwer verletzt

Schwerte (ots)

Am gestrigen Abend (17. April) kam es am Güterbahnhof Schwerte zu einem Unfall. Ein 13-Jähriger erlitt dabei schwerste Verletzungen.

Gegen 20:50 Uhr alarmierten Mitarbeiter einer Speditionsfirma die Polizei und Feuerwehr über einen tragischen Unfall mit einem verletzten Kind. Nach bisherigen Ermittlungen kletterte der Junge auf einen Güterzug. Auf dem Waggon kam es vermutlich zu einem Stromschlag. Dabei bildete sich ein Lichtbogen. Zeugen, die auf diesen aufmerksam wurden, leisteten Erste Hilfe. Der 13-Jährige zog sich schwerste Verletzungen zu und wurde in eine Spezialklinik gebracht. Der Zustand des Jungen ist weiterhin sehr kritisch (Stand: 08:30 Uhr).

Nach bisherigen Erkenntnissen hatten die beiden Deutschen den Güterbahnhof aufgesucht, um dort Fotoaufnahmen zu tätigen.

Seine 15-jährige Begleiterin und die Erziehungsberechtigte des Deutschen wurden mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Die Ersthelfer vor Ort wurden ebenfalls durch die Feuerwehr psychologisch betreut.

Der Streckenabschnitt war für den Personen- und Güterverkehr ca. eine Stunde gesperrt. Es waren zahlreiche Kräfte der Feuerwehr Unna, der Polizei Unna und der Bundespolizei im Einsatz. Zur Unterstützung war ein Rettungshubschrauber angefordert worden.

Text: Bundespolizeidirektion Sankt Augustin/Bundespolizeiinspektion Dortmund/Pressestelle – https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/70116/5487994?utm_source=directmail&utm_medium=email&utm_campaign=push

Kamera:
@einsatzfahrtenschwerte2009
@frankbrockbals
@frankbauermann ​

Lies dies:   112RESCUE begeistert bei zweiter Ausgabe mit Innovationen, Vielfalt und hoher Erlebnisdichte