[A1 – Schwerer LKW-Unfall am Stauende] Autobahn bei Gevelsberg Stunden gesperrt – RTH im Einsatz

UPDATE 01.03.2022

Wie die Polizei heute mitteilte, ist der 35-jährige Fahrzeugführer aus Lippstadt am 25. Februar an seinen bei dem Verkehrsunfall erlittenen schweren Verletzungen verstorben.

Schwerer Verkehrsunfall auf der A1 bei Gevelsberg mit drei LKW, einem lebensgefährlich Verletzten und stundenlanger Vollsperrung in Fahrtrichtung Bremen. Ein Rettungshubschrauber war im Einsatz

BAB 1 bei Gevelsberg, 11.02.2022 – (fb) Zu einem schweren Verkehrsunfall kam es am Freitagnachmittag gegen 14:45 Uhr auf der A1 in der Nähe von Gevelsberg. Dabei wurde ein LKW-Fahrer lebensgefährlich verletzt, als er mit seinem LKW nahezu ungebremst auf einen Gliederzug am Stauende geprallt war.

Der LKW-Fahrer befuhr mit seinem Sattelzug die Autobahn auf dem rechten Fahrstreifen in Richtung Bremen, im Bereich der Baustelle bei Volmarstein hatte sich ein langer Rückstau gebildet. Hier sind zurzeit nur zwei Fahrstreifen befahrbar. Das Stauende befand sich etwa 1000m vor Gevelsberg. Aus bislang ungeklärter Ursache übersah der 35-jährige Fahrer aus Lippstadt den vor ihm stockenden Verkehr. Er probierte noch nach rechts auf den Standstreifen auszuweichen, krachte aber mit hoher Wucht auf einen stehenden Gliederzug eines 59-Jährigen aus Rheine. Dieser wiederum wurde auf einen davor stehenden mit Gefahrgut beladenen Silozug eines 30-Jährigen aus Minden geschoben. Gefahrgut trat nicht aus.

Die Feuerwehr Schwelm befreite den in seinem Fahrzeug eingeklemmten und lebensgefährlich verletzten 35-Jährigen, der im Anschluss mit einem Rettungshubschrauber in ein Klinik geflogen wurde. Der Fahrer des Gliederzuges aus Rheine wurde leicht verletzt, der Fahrer des Silozuges aus Minden blieb unverletzt.

Die Richtungsfahrbahn Bremen musste für die Dauer der Unfallaufnahme und Bergungsmaßnahmen für etwa drei Stunden komplett gesperrt werden, danach wurde der Verkehr einspurig einspurig an der Unfallstelle vorbeigeleitet. Wie lange die Sperrung insgesamt andauert, ist im Moment noch unklar. Die Bergung der nicht mehr fahrbereiten Fahrzeuge gestaltet sich aufgrund der Gefahrgutladung als schwierig und dauert an.

Lies dies:   [ERSTINFO] Bauernhof in Vollbrand in Iserlohn-Kesbern - Strohballen, Scheune und Wohnhaus in Flammen