SEK-Einsatz in Hagen [13.08.2023] – Spezialeinsatzkommando der Polizei

Hagen, 14.08.2023 – (NRWspot/fb) In Hagen ereignete sich in der Nacht von Samstag auf Sonntag (13.08.) ein Vorfall, bei dem Kräfte eines Spezialeinsatzkommandos der Polizei in Aktion traten. Ein Mann, der möglicherweise unter starken psychischen Belastungen litt, wurde in seiner Wohnung von den Beamten überwältigt und schließlich in die geschlossene Abteilung einer psychiatrischen Klinik gebracht.

Die Polizei wurde alarmiert, nachdem der Mann über einen längeren Zeitraum hinweg in seiner eigenen Wohnung randalierte. Die Situation war äußerst gefährlich, da sowohl die Möglichkeit bestand, dass er sich selbst verletzte, als auch andere Menschen gefährdete. Trotz bereits erfolgtem Einsatz des Spätdienstes konnte der Mann nicht beruhigt werden und weigerte sich, seine Wohnung zu verlassen.

Angesichts dieser bedrohlichen Situation entschieden sich die vor Ort befindlichen Beamten dazu, Unterstützung von besser ausgerüsteten Kollegen des SEK anzufordern. Schließlich gelang es dem SEK, in die Wohnung einzudringen und den Mann unter Kontrolle zu bringen.

Es gibt Anzeichen für eine psychische Erkrankung bei dem Betroffenen, der sich während des Randalierens leicht an der Hand verletzte. Diese Verletzung wurde im Anschluss im Krankenhaus untersucht, bevor er anschließend in die psychiatrische Abteilung eingewiesen wurde. Die Verletzung geht nicht auf das Vorgehen der Polizei oder des SEK zurück.

Der Vorfall verdeutlicht die herausfordernde Arbeit der Polizei und des SEK im Umgang mit solch komplexen und riskanten Situationen, bei denen das Wohl und die Sicherheit sowohl des Betroffenen als auch der Öffentlichkeit oberste Priorität haben.

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